Letzte Woche habe ich mit der Redakteurin Gabie Hafner vom Münchner Kirchenradio einen Energie-Gebäudecheck "live" bei ihr zuhause durchgeführt. Die Sendung ist jetzt online und kann unter nachfolgendem Link angehört werden:
Energiecheck in den eigenen vier Wänden
Mittwoch, 25. November 2015
Montag, 21. Dezember 2009
Thermografie oder Energieberatung
Immer wieder kommen Kunden auf mich zu mit der Bitte, sie brauchen eine Thermografieaufnahme ihres Gebäudes um zu erfahren, an welchen Stellen ihr Haus die meiste Energie verliert und an welchen Bauteilen sie am sinnvollsten Wärmedämmung anbringen sollen.Ist eine Thermografieaufnahme das richtige Mittel, um diese Frage zu beantworten?
Eine Thermografieaufnahme (auch Infrarot- oder Wärmebild genannt) zeigt die Oberflächentemperaturen des Gebäudes zum Zeitpunkt der Aufnahme. Nicht mehr und nicht weniger. Eine Infrarotkamera misst dazu die Wärmeabstahlung des aufgenommenen Objektes. Im Rechner wird dann jedem Bildpunkt - der Temperatur entsprechend - eine bestimmte Farbe zugeordnet, wobei üblicherweise kalte Temperaturen in blauen Farben und warme Temperaturen in roten und gelben Farben dargestellt werden. Zusätzlich ist zu bedenken: Eine normale Wärmebild-Außenaufnahme erfasst nur die Außenwand, die Fenster und die Dachfläche.
- Glasscheiben haben eine ganz andere Wärmeabstrahlung, als sonstige Baustoffe. Die im Wärmebild dargestellten Oberflächentemperaturen können nicht mit denen der anderen Bauteile verglichen werden.
- Dachziegel werden bei ausgebauten Dächern üblicherweise auf einer Hinterlüftungsebene verlegt, durch die Außenluft strömen kann. Wärme, die durch die Dachfläche dringt, wird von dieser Außenluft mitgenommen und über den Dachfirst nach außen befördert. Die Dachziegel selbst bleiben dabei relativ kühl. Auf dem Wärmebild lässt sich also die Temperatur der Dachfläche nicht mit derjenigen der Außenwand vergleichen.
Wozu dient dann überhaupt ein Wärmebild?
Mit Wärmebildern kann man besser als mit jedem anderen Instrument Wärmebrücken und Luftundichtigkeiten oder Durchfeuchtungen darstellen. Auch bei der Bauüberwachung kann sie ein gutes Kontrollinstrument sein.
Die Frage aber, welche Bauteile die meiste Wärme verlieren, kann sie nicht beantworten. Denn abgesehen von den schon genannten Einschränkungen bei der Beurteilung der aufgenommenen Bauteile erfasst sie manche Bauteile überhaupt nicht, z.B. die Decke zum kalten Dachraum, die Kellerdecke, die Kellerwände und nicht zuletzt die Heizungsanlage. Die tatsächlichen Wärmeverluste können nur nach Untersuchung der Bauteilqualität und -geometrie mit ingenieurtechnischen Berechnungen dargestellt werden.
Bei der Entscheidung, welche Bauteile die schlimmsten Energieschleudern sind und damit als erstes gedämmt werden sollten, kann also nur eine fachliche Energieberatung nach den Kriterien des BAFA helfen, die durch einen unabhängigen Energieberater erstellt wird. Dabei werden nicht nur die Energieverluste der Bauteile, sondern auch die der Heizungsanlage berechnet und dargestellt. Zusätzlich erhalten Sie in einem umfassenden Beratungsbericht Sanierungsvorschläge und Sie erfahren, wann sich eine solche Investition durch die eingesparten Heizkosten selber bezahlt hat.
Übrigens: Der Bund födert eine Energieberatung mit bis zu 410 €. Fragen Sie nach, wir erstellen Ihnen gerne ein Angebot.
Ihr Energieberater
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Montag, 27. Juli 2009
Keine halben Sachen
Grafik: Sto-AGNeulich, auf dem Weg ins Büro, bin ich in unserer Hauptstraße an einem alten Gebäude vorbeigefahren, das energetisch saniert wird. Gerade waren die Handwerker dabei, Dämmplatten für ein Wärmedämm-Verbundsystem zu befestigen. Prima - dachte ich - da möchte jemand seinen Energieverbrauch reduzieren und gleichzeitig wird die Umwelt geschont. Als ich näher kam stellte ich fest, dass die Dämmplatten nur 6 cm stark waren.
6 cm (in Worten "sechs Zentimeter"), das hat man schon vor 20 Jahren gemacht. Seitdem hat sich der Energiepreis vervierfacht. Natürlich verringert sich der Energiebedarf auch bei einer dünnen Dämmung. Aber jetzt wäre die Gelegenheit gewesen, die Sache ohne großen Mehraufwand richtig zu machen.
Vorarbeiten, Gerüstbau, Putz und Maler müssen Sie sowieso schon bezahlen. Der Handwerker hat die Dämmplatte sowieso schon in der Hand. Ob die Platte jetzt 6 oder 12 cm dick ist, ist vom Aufwand her fast egal. Mehrkosten entstehen nur durch den Mehrpreis der dickeren Dämmplatte. Und der beträgt derzeit weniger als 1 €/m² für einen Zentimeter Mehrdicke.
Bedenken Sie: Nach der Sanierung wird die Fassade für die nächsten 30 Jahre nicht mehr geändert. In den letzten 10 Jahren sind die Energiepreise im Durchschnitt etwa 7 % jedes Jahr gestiegen. Wenn die Energiepreissteigerung so weitergeht, werden sich die Energiepreise in 30 Jahren verachtfacht haben!
Deshalb meine Bitte: Machen Sie keine halben Sachen. Wenn Sie schon dämmen, dann tun Sie es richtig. Ich empfehle Ihnen, sich von einem professionellen und unabhängigen Energieberater bei der Planung Ihrer Maßnahmen unterstützen lassen. Der Energieberater berechnet Ihnen nicht nur die notwendige Dämmstärke, er sagt Ihnen auch, welche Zuschüsse Sie vom Bund erhalten können. Übrigens wird auch schon die Energieberatung vom Bund mit bis zu 410 € gefördert.
Ihr Energieberater
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Freitag, 24. Juli 2009
Vortrag "Effizient sanieren - Geld sparen"
Die Kreissparkasse München Starnberg hat im Juni 2009 etwa 100 ihrer Kunden zu einem Informationsabend über Energieeinsparung eingeladen. Ich wurde gefragt, ob ich den Abend in Feldkirchen mit einem Vortrag gestalten könnte. Ich nannte ihn "Effizient sanieren - Geld sparen".
Als Energieberater und Architekt war es mir wichtig, nicht nur die schon bekannten Aspekte von Wärmedämmung und Heizungserneuerung zu präsentieren. Vieles davon kennt inzwischen jeder aus Zeitschriften, Fernsehen oder Internet. Ich habe Wert darauf gelegt, den Zuhörern bisher Unbekanntes oder auch Bemerkenswertes vorzustellen.
Kernpunkte meines Vortrags waren:
- Energiepreisentwicklung und Wohnungsbestand
- Wissenwertes über Ökologie und Ökonomie
- Viele Vorteile durch energetischen Sanierung
- Gesetze und Verordnungen beachten
- Richtiges Vorgehen durch Energieberatung
- Die Sanierung macht sich selbst bezahlt
- Fördermittel einplanen und erhalten
Ein solcher Vortrag soll die Zuschauer motivieren, den Energieverbrauch an ihrem bestehenden Gebäude zu vermindern. Sie sollen sehen, dass auch mit einfachen Mitteln große Wirkung erzielt werden kann. Sie müssen aber auch wissen, dass eine umfassende energetische Sanierung nicht planlos durchgeführt werden kann. Nur mit Planung können die gewünschten Ziele erreicht und Fallstricke vermieden werden. Nur mit Planung können auch Fördermittel des Bundes in Anspruch genommen werden. Nur mit Planung heißt es "Effizient sanieren - Geld sparen".
Planen Sie eine Veranstaltung zum Thema Energieeinsparung bei der Gebäudesanierung? Gerne stehe ich Ihnen als Referent zur Verfügung. Fragen Sie nach.
Ihr Energieberater
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Energieausweis - Fragen Sie danach

Der Energieausweis für Gebäude wurde von der Bundesregierung eingeführt, um den Verbraucher - also den Käufer oder Mieter einer Wohnung oder eines Hauses - vor der Kauf- oder Mietentscheidung über den Energieverbrauch der Immobilie zu informieren.
Ähnliches kennen wir schon seit vielen Jahren von Waschmaschine, Geschirrspüler oder Kühlschrank. Wir merken es bei unseren eigenen Entscheidungen: Niemand von uns würde ein Gerät der Effizienzklasse D oder E kaufen. Deshalb sind solche Geräte inzwischen fast vom Markt verschwunden. Das Energieeffizienzlabel hat also seinen Zweck erfüllt: Heutige Elektrogeräte verbrauchen wesentlich weniger Strom als früher.
Dieses Ziel kann auch bei Immobilien erreicht werden. Auch hier sollen die Energieschleudern vom Markt verschwinden und die Hauseigentümer sollen angeregt werden, ihr Gebäude energetisch zu sanieren. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Sie als Käufer oder Mietinteressent aktiv nach dem Energieausweis fragen. Denn nur dann muss er Ihnen vorgelegt werden. Kann der Verkäufer oder Vermieter Ihnen den Energieausweis nicht vorlegen, hat er schon eine Ordnungswidrigkeit begangen. Viele Leute - gerade in Ballungsräumen mit Wohnungsmangel - haben Angst, die Wohnung nicht zu bekommen, wenn Sie auf den Ausweis bestehen. Angst muss aber in diesem Fall auch der Verkäufer oder Vermieter haben: Gerade dann, wenn er einen Interessenten abweist, weil der einen Energieausweis sehen wollte, besteht die Gefahr, dass dieser ihn anzeigt.
Fragen Sie also nach dem Energieausweis. Dann wissen Sie, was auf Sie zukommt und vermeiden böse Überraschungen bei der Nebenkostenabrechnung.
Sollten Sie als Vermieter oder Verkäufer einer Immobilie noch keinen Energieausweis haben, wenden Sie sich an uns, wir stellen Ihnen gerne einen rechtssicheren Ausweis aus.
Ihr Energieberater
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Dienstag, 21. Juli 2009
Zuschuss für Energieberatung
Hausbesitzer, die sich über energetisch sinnvolle Sanierungsmaßnahmen beraten lassen, erhalten einen Zuschuss des Bundes von bis zu 410 €.
Dazu untersucht ein Energieberater die relevanten Bauteile des Gebäudes und die Heizungsanlage. Nach festgelegten Rechenverfahren werden die Energieverluste berechnet und dann dargestellt, an welchen Stellen des Hauses wieviel Energie verloren geht.
Jetzt kommt's:
Nun werden verschiedene Sanierungsmaßnahmen simuliert und jeweils berechnet, wieviel Energie damit eingespart wird. Es wird gezeigt, nach wieviel Jahren sich die Kosten der Maßnahme durch die eingesparte Energie selbst bezahlt gemacht haben.
Der Hausbesitzer erhält einen umfassenden Beratungsbericht in verständlicher Form. Er kann sich jetzt in Ruhe überlegen, ob und welche Maßnahmen er an seinem Haus durchführen möchte.
Das Gute ist:
Man muss aber nichts tun! Die Energieberatung verpflichtet zu nichts. Den Zuschuss erhält man auf jeden Fall. Fragen Sie uns, was Sie eine professionelle Energieberatung kostet.
Ihr Energieberater
Dazu untersucht ein Energieberater die relevanten Bauteile des Gebäudes und die Heizungsanlage. Nach festgelegten Rechenverfahren werden die Energieverluste berechnet und dann dargestellt, an welchen Stellen des Hauses wieviel Energie verloren geht.
Jetzt kommt's:
Nun werden verschiedene Sanierungsmaßnahmen simuliert und jeweils berechnet, wieviel Energie damit eingespart wird. Es wird gezeigt, nach wieviel Jahren sich die Kosten der Maßnahme durch die eingesparte Energie selbst bezahlt gemacht haben.
Der Hausbesitzer erhält einen umfassenden Beratungsbericht in verständlicher Form. Er kann sich jetzt in Ruhe überlegen, ob und welche Maßnahmen er an seinem Haus durchführen möchte.
Das Gute ist:
Man muss aber nichts tun! Die Energieberatung verpflichtet zu nichts. Den Zuschuss erhält man auf jeden Fall. Fragen Sie uns, was Sie eine professionelle Energieberatung kostet.
Ihr Energieberater
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